GREBENSTEIN – Alle Ortsteile sind im Kommunalparlament vertreten



Sieben Frauen und 24 Männer sind im Grebensteiner Parlament. Doch auch wenn die Frauen zahlenmäßig in der Minderheit sind: Sie haben das Sagen, da drei der vier Fraktionen Frauen an die Spitze wählten. Im Magistrat ist nur eine Frau vertreten.
Die meisten Stadtverordneten kommen erwartungsgemäß aus der Kernstadt, doch auch die Ortsteile sind gut vertreten: Fünf der 31 kommen aus Udenhausen, drei aus Schachten und drei aus Burguffeln. Und auch Friedrichsthal ist, wenngleich nur ein Ort und kein anerkannter Ortsteil, mit einer Mandatsträgerin vertreten. Vor allem in der SPD-Fraktion sind die Ortsteile stark. Sieben der zwölf SPD-Abgeordneten wohnen nicht in der Kernstadt. Bei den drei anderen Fraktionen sind Mandatsträger aus den Ortsteilen hingegen seltener: Bei der CDU kommen vier von acht Abgeordneten aus einem Ortsteil, bei Grebenstein Direkt eine und bei der FDP niemand.
Nachdem die Magistratsmitglieder, oft Mitglieder des Parlaments, gewählt sind, stehen auch die Nachrücker fest, die die dadurch frei gewordenen Plätze in der Stadtverordnetenversammlung einnehmen. Bei der SPD rücken Volker Rücker und Klaus-Peter Vogt nach. Bei Grebenstein Direkt wäre die erste Nachrückerin Susanne Schindewolf-Kramm gewesen. Doch sie verzichtete auf das Amt. Auch die weiteren Nachrücker Martin Schatzinger und Nicole Hartig winkten ab, sodass Anja Schatzinger den frei gewordenen Platz einnehmen wird.
Bei der CDU hatte Petra Mannshausen nach der Wahl erklärt, dass sie das Amt der Stadtverordneten nicht antreten werde. Für sie wird Jens Gümbel ins Parlament einziehen.

