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GsD ist Initiator für gemeinsamen Antrag bei der Marktplatzgestaltung

Seit mehr als 2 Jahren wurde über die Neugestaltung des Marktplatzes diskutiert. Im September wurden den Bürger*innen 3 Möglichkeiten für eine Neugestaltung vorgestellt und die Bürgerschaft konnte für einen favorisierten Vorschlag abstimmen. Die neue Wählergruppe GsD hat sich ebenfalls intensiv mit der Neugestaltung des Marktplatzes befasst und war der Meinung, dass die präsentierten Entwürfe jedoch der „guten Stube Grebensteins“ nicht gerecht werden. Getreu dem Motto „gemeinsam gestalten“ lud die GsD alle Fraktionen zu einem konstruktiven Austausch bzgl. der Marktplatzgestaltung ein. Erfreulicherweise konnten sich ALLE Fraktionen auf einen gemeinsamen Antrag, der unter anderem das Ziel „maximale Flexibilität“ verfolgt, einigen. Bei der letzten Stadtverordnetensitzung (08.11.2021) wurde ein positives Feedback zur Vorgehensweise der GsD und die Erarbeitung eines gemeinsamen Antrags gegeben. (Zeitungsartikel der HNA vom 11.11.2021 als Beitragsbild.)

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GsD-Antrag „Gartenbörse“ wird umgesetzt

Nicht erst seit der Corona-Pandemie erfreuen sich Gartengrundstücke immer größerer Beliebtheit. Junge Menschen haben wieder ein gesteigertes Interesse sich selbst zu versorgen, Hochbeete anzulegen und ihren Kindern einen Platz im Grünen zu bieten. Die Stadt Grebenstein sowie die zugehörigen Ortsteile verfügen über zahlreiche Gartengrundstücke, welche sich in Nutzung und Pflegezustand zum Teil deutlich unterscheiden. In der Vergangenheit wurden die Gärten verstärkt als Anbauflächen für Obst und Gemüse sowie als Ort der Erholung genutzt. Im Laufe der Zeit haben diese „grünen Oasen“ jedoch durch gesellschaftlichen Wandel, Tod der Besitzer*innen oder Wegzug der Eigentümer*innen an Bedeutung und Attraktivität verloren. Zahlreiche Gärten wurden sich selbst überlassen, fungierten als Abstellfläche oder wechselten vielfach den Besitzer. Infolgedessen stellt die Verwahrlosung einen negativen Aspekt im Stadtbild und den Ortsteilen dar. Diese Situation nahm die GsD als Anlass, um den Antrag zur Umsetzung einer Gartenbörse ins Leben zu rufen. Wie die Stadt Grebenstein heute verkünden lies, soll nun eine Gartenbörse eingerichtet werden (Quelle: Facebookseite der Stadt Grebenstein, Eintrag vom 05.11.2021) : In dieser Börse können sich Eigentümer*innen von Gartengrundstücken anmelden, wenn sie ihr Gartengrundstück nicht mehr bewirtschaften bzw. nutzen möchten. Dabei besteht die Möglichkeit ein Verkaufsinteresse oder Verpachtungsinteresse zu bekunden. Gleichzeitig können sich Interessent*innen melden, die gern einen Garten kaufen oder pachten möchten. Die Stadtverwaltung kann dann den Kontakt zwischen Grundstückseigentümer*innen und Interessent*innen herstellen. Bei Fragen zu Unklarheiten über Lage und Besitz bietet die Stadt Grebenstein gerne Unterstützung an. Der Datenschutz wird berücksichtigt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Email an Hauptamt@stadt-grebenstein.de oder telefonisch unter 05674/7050

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Viele Neuerungen im Stadtparlament – GsD macht es möglich

Am Montag, 26.04.2021, hat Bürgermeister Danny Sutor die konstituierende Sitzung der Stadtverordneten eröffnet. Nachdem das älteste Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, Horst Wolff (SPD), die Beschlussfähigkeit festgestellt hat, wurde die Wahl des Stadtverordnetenvorsitzenden durchgeführt. Dabei wurde Daniel Klein (GsD) mit großer Mehrheit (30 Stimmen) zum Vorsitzenden der Stadtverordneten gewählt. Der neue Stadtverordnetenvorsitzende hat die Sitzung souverän geleitet. Die GsD stellt insgesamt 9 Stadtverordnete: Christiane Leck, Anja Schatzinger, Johannes Hartig, Christoph Hold, Tobias Robrecht, Lutz Seuthe, Kord Kayser (Fraktionschef) , Hannes Drube, Daniel Klein Die GsD entsendet außerdem 2 Stadträte in den Magistrat: Michael Schindewolf, Stefan Rau Nach Rücksprache mit den anderen Fraktionen, kam man zu dem Konsens, die Anzahl der Sitze im Magistrat von 7 auf 8 zu erhöhen, sodass die FDP ebenfalls 1 Sitz im Magistrat erhält und alle Fraktionen „gemeinsam gestalten“ können. Eine weitere Neuerung, die man der GsD verdankt, ist die Bildung des dritten Ausschusses für „Soziales, Kultur und Sport“.  Der bisherige „Haupt- und Finanzausschuss“ sowie der „Bau- und Umweltausschuss“ bleiben bestehen. In jeden Ausschuss werden 9 Mitglieder entsendet (SPD 4, CDU 2, GsD 2, FDP 1) Folgende Mitglieder sind von Seiten der GsD in den Ausschüssen zu finden: Haupt- und Finanzen: Anja Schatzinger, Hannes Drube Bau- und Umwelt: Christoph Hold, Kord Kayser Soziales, Kultur und Sport: Christiane Leck, Tobias Robrecht Außerdem wird Susanne Schindewolf-Kramm (GsD) ihre Kompetenzen als Mitglied im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse einbringen.

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Drei Fraktionen mit Frauen an der Spitze

GREBENSTEIN – Alle Ortsteile sind im Kommunalparlament vertreten Sieben Frauen und 24 Männer sind im Grebensteiner Parlament. Doch auch wenn die Frauen zahlenmäßig in der Minderheit sind: Sie haben das Sagen, da drei der vier Fraktionen Frauen an die Spitze wählten. Im Magistrat ist nur eine Frau vertreten. Die meisten Stadtverordneten kommen erwartungsgemäß aus der Kernstadt, doch auch die Ortsteile sind gut vertreten: Fünf der 31 kommen aus Udenhausen, drei aus Schachten und drei aus Burguffeln. Und auch Friedrichsthal ist, wenngleich nur ein Ort und kein anerkannter Ortsteil, mit einer Mandatsträgerin vertreten. Vor allem in der SPD-Fraktion sind die Ortsteile stark. Sieben der zwölf SPD-Abgeordneten wohnen nicht in der Kernstadt. Bei den drei anderen Fraktionen sind Mandatsträger aus den Ortsteilen hingegen seltener: Bei der CDU kommen vier von acht Abgeordneten aus einem Ortsteil, bei Grebenstein Direkt eine und bei der FDP niemand. Nachdem die Magistratsmitglieder, oft Mitglieder des Parlaments, gewählt sind, stehen auch die Nachrücker fest, die die dadurch frei gewordenen Plätze in der Stadtverordnetenversammlung einnehmen. Bei der SPD rücken Volker Rücker und Klaus-Peter Vogt nach. Bei Grebenstein Direkt wäre die erste Nachrückerin Susanne Schindewolf-Kramm gewesen. Doch sie verzichtete auf das Amt. Auch die weiteren Nachrücker Martin Schatzinger und Nicole Hartig winkten ab, sodass Anja Schatzinger den frei gewordenen Platz einnehmen wird. Bei der CDU hatte Petra Mannshausen nach der Wahl erklärt, dass sie das Amt der Stadtverordneten nicht antreten werde. Für sie wird Jens Gümbel ins Parlament einziehen.

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SPD Grebenstein verliert absolute Mehrheit

KOMMUNALWAHL – Grebenstein Direkt ist der Wahlsieger – Künftige Machtverhältnisse offen VON MICHAEL RIESS HNA 16.03.2021 Grebenstein – Einem politischen Erdbeben kommt das Wahlergebnis in Grebenstein gleich. Die SPD, die seit Menschengedenken die absolute Mehrheit im Stadtparlament hat, verlor 14 Punkte auf nur noch 40,4 Prozent und hat nur noch 12 (bisher 17) der 31 Sitze. „Wir sind tief enttäuscht“, meinte Fraktionschef Wilhelm Neutze, der nicht ins Parlament gewählt wurde. . Freude herrschte hingegen bei den Wahlgewinnern. Die erst im Dezember gegründete neue politische Kraft „Grebenstein Direkt“ (GsD) schaffte aus dem Stand über 27 Prozent und ist jetzt zweitstärkste Kraft. „Wir hatten vielleicht mit knapp 20 Prozent gerechnet, aber nicht damit“, strahlte Spitzenkandidat Daniel Klein. Warum es zu den hohen Verlusten für die SPD kam, ist für Neutze schwer erklärlich. „Wir haben gute Arbeit geleistet“, sagt er und verweist auf Bauland, das man geschaffen habe, auf Straßenbeiträge, die auf Betreiben der SPD abgeschafft wurden und das Glasfasernetz, das man ständig anmahnte. Auch personell bot die SPD vor allem jene Kräfte, die sich „in den letzten Jahren bewährt haben“, wie Neutze sagt. Der Wähler hat das offensichtlich nicht honoriert. Er wollte wohl vor allem neue Gesichter – und die gab es bei der GsD. Sie setzte auf die mittlere Generation (nur ein Kandidat war über 60) und auf Personen, die im Ort bekannt sind. Als die neue Liste publik wurde, schwante den kleineren Fraktionen bereits, dass es für sie schwer werden würde. „Dass die neue Liste allen anderen Stimmen wegnehmen wird, war doch klar“, sagt beispielsweise Herbert Christ, der den Sprung ins Parlament über die FDP-Liste knapp verpasste. Dass sich der Stimmenanteil der Liberalen aber fast halbierte, sei bitter. Die Liberalen haben jetzt nur noch zwei Sitze. Erleichtert war die CDU, dass sie angesichts der neuen Kraft nur zwei ihrer zuvor zehn Sitze verlor. „Da können wir zufrieden sein“, sagte CDU-Vorsitzender Björn Gibhardt. Er begrüße ausdrücklich, dass sich eine neue Kraft, mit neuen Ideen engagiert. Gibhardt: „Das befürworte ich sehr.“ Dass die Union 33,5 auf 25,7 Prozent absackte, sei bedauerlich. Welche Konsequenzen die neuen Kräfteverhältnisse im Parlament haben, war gestern nicht absehbar. In den nächsten Wochen wird es hinter den Kulissen zu vielen Gesprächen kommen. Bislang stellte die SPD mit dem Ersten Stadtrat, dem Parlamentschef und den Ausschussvorsitzenden die exponierten Mandate. All das ist offen. Allein durch eine Zusammenarbeit von GsD und CDU würde bei der Besetzung des Magistrats der Erste Stadtrat kein SPD-Mann mehr sein. Seit Jahren ist dies Horst Wolff, der auch diesmal wieder das beste Einzelergebnis einfuhr. Mit 2184 Stimmen lag er deutlich vor Parteifreund Sven Paukstat (1884) und Hannes Drube, dem Zugpferd der GsD, der 1714 Stimmen holte. Bei der GsD denkt man noch nicht an mögliche Machtkonstellationen. Ziel sei es, offene Diskussionen im Parlament zu führen und den Bürgerwillen dorthin zu tragen, sagte Daniel Klein. Zu personellen Entscheidungen wollte er sich gestern noch nicht äußern, „aber wenn jemand seine Sache gut gemacht hat, warum soll er es dann nicht weitermachen?“, meinte er.

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Onlinewahlscheinantrag (OLIWA)

Die GsD unterstützt die Briefwahl zum Schutz der Bürger und Wahlhelfer, der Wahlschein kann hier, bequem vom Sofa aus, online beantragt werden: https://wahlschein.ekom21.de/IWS/start.do?mb=6633010 oder auf der Seite der Stadt Grebenstein: https://www.grebenstein.de/index.php/wahlen Quelle Stadt Grebenstein: Am 14.03.2021 findet in Grebenstein die Kommunal- und Kreistagswahl, die Landratswahl, sowie die Kreisausländerbeiratswahl statt. Sehr geehrte Damen und Herren,  anlässlich der Kommunalwahl am 14.03.2021 haben Sie als wahlberechtigte Bürgerin und Bürger die Möglichkeit, einen Wahlschein zur Teilnahme an der Briefwahl oder zur Wahl in einem anderen Wahllokal des Wahlkreises über das Internet zu beantragen. Sie müssen hierfür Wählerverzeichnis der Stadt Grebenstein eingetragen sein. Darüber werden Sie mit der Zusendung einer Wahlbenachrichtigung (die Zustellung erfolgt ab den 09.02.2021) informiert. Auf dieser Benachrichtigungskarte finden Sie auch die notwendigen Informationen (zum Wahlbezirk und der laufenden Nummer), unter der Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Sollten Sie keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben und glauben, wahlberechtigt zu sein, wenden Sie sich bitte an das Wahlamt. Die Übermittlung der Daten erfolgt über eine gesicherte, verschlüsselte SSL-Verbindung. Alle übermittelten Daten werden bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen für Wahlunterlagen elektronisch gespeichert. Für evtl. Rückfragen steht Ihnen das Wahlamt gerne zur Verfügung. Mit freundlichen GrüßenIhr Wahlamt 

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Spannung pur in Grebenstein

Neue Liste mit bekannten Namen bedroht absolute Mehrheit der SPD VON MICHAEL RIESS HNA Bei der Kommunalwahl am 14. März werden die Parlamente in den Städten und Gemeinden gewählt. Wir stellen jeweils kompakt zusammen, wer dabei mit welchen Zielen antritt. Heute: Grebenstein. Grebenstein – Mitten in der Coronapandemie werden auch in den Kommunen im Kreisteil die politischen Weichen für die nächsten fünf Jahre neu gestellt. In Grebenstein sind bisher drei Fraktionen im Gemeindeparlament vertreten – alle drei treten auch wieder an. Hinzu kommt als neue Gruppierungen der Wahlvorschlag „Grebenstein Direkt“. Die Kommune Grebenstein hat rund 5700 Einwohner und besteht aus der Kernstadt sowie den Ortsteilen Burguffeln, Schachten und Udenhausen. Zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung sind in diesem Jahr 4775 Wahlberechtigte. Bei der Kommunalwahl am 6. März 2016 gaben 2554 von damals 4688 Wahlberechtigten ihre Stimme für die Gemeindewahl ab, die Wahlbeteiligung lag damit bei 54,5 Prozent. Die SPD holte mit 54,4 Prozent die absolute Mehrheit (17 Sitze). Die CDU kam auf 33,5 Prozent (10 Sitze), die FDP auf 12,1 Prozent (4 Sitze). Im Magistrat, zu dem auch Bürgermeister Danny Sutor (parteilos) gehört, sieht die Verteilung so aus SPD: 4 Sitze, CDU: 2 Sitze, FDP: 1 Sitz. Die Themen Die Zahl der Themen ist in Grebenstein derzeit so groß wie selten: Schaffung von Bauland, Sanierung des Freibades, Nutzung der Burgruine, Bau eines Kindergartens und Kurve Kassel sind nur einige. Und dann gibt es noch die Gestaltung des Marktplatzes. Da allerdings halten sich die Bewerber zurück. Sie sagen nur, dass es ein wichtiges Thema ist, aber nicht welchen Standpunkt sie vertreten. Augenscheinlich ist man noch offen und will das Ergebnis des angekündigten Bürgerdialogs abwarten. Auffälligkeiten So spannend wie diese Wahl war selten eine zuvor. Die SPD stellt in Grebenstein seit Jahrzehnten die absolute Mehrheit. Mit der Liste Grebenstein Direkt (GsD) tritt nun erstmals eine neue Kraft an, auf der viele in Grebenstein bestens bekannte Namen stehen. Zudem ist der Altersdurchschnitt der Bewerber vergleichsweise gering: Nur zwei Kandidaten sind über 50 Jahre alt. Auffallend: Ein Kandidat bei der GsD ist Kord Kayser, dessen Frau Julia auf der FDP-Liste um Wählerstimmen wirbt. Es ist die einzige „parteiübergreifende“ familiäre Partnerschaft. Ansonsten finden sich oftmals Ehepaare – allerdings auf der gleichen Liste – unter den Kandidaten: Mit Mathias und Eveline Roth sowie Christiane und Klaus-Peter Vogt beispielsweise gibt es bei der SPD zwei Ehepaare, bei der GsD sind es deren drei mit den Ehepaaren Rehm, Seuthe und Schindewolf und bei der Union kandidieren Jana und Timo Opfermann. Die SPD 27 Kandidaten präsentiert die SPD. Spitzenkandidat ist erneut Horst Wolff, der schon vor fünf Jahren die meisten Stimmen einfuhr. Der Verwaltungsangestellte a.D. ist 67 und wohnt in der Kernstadt. Auf der Prioritätenliste oben steht die Schaffung ausreichender Kindergartenplätze und eine gute Betreuung. Deshalb habe man sich für eine Erweiterung am jetzigen Standort ausgesprochen. Ein weiteres Hauptziel betreffe die Mobilität (Barrierefreier Zugang zu den Bahngleisen, Aufnahme von Grebenstein in den NVV-Tarif Kassel Plus; gute Anbindung der Stadtteile an die Kernstadt und Verhinderung der Kurve Kassel). Zudem solle die Stadt durch die Ausweisung erschwinglichen Baulands (auch in den Ortsteilen) für junge Familien attraktiv bleiben. Eine Schließung von innerörtlichen Baulücken werde begrüßt. Internet: spd-grebenstein.de; Facebook: SPDGrebenstein; Instagram: spdgrebenstein Die CDU 35 Kandidaten stehen auf der Liste der CDU. Angeführt wird sie von Melanie Burghardt (Friedrichsthal). Die Diplom-Verwaltungswirtin ist 47 Jahre alt. „Nur weiter so reicht uns nicht“, hat die Union ihr Programm überschrieben, stellt eine ganze Reihe von Forderungen und verweist auf ihr umfangreiches Wahlprogramm. Unter dem Stichwort Stadtentwicklung nennt sie die Burgruine (Schaffung von Toiletten und Nutzung für Trauungen und Feste) und die Reduzierung des stadteigenen Immobilienbestandes. Bei der Sanierung des Freibades verweist sie auf ihr Konzept, das gesamte Areal samt Sportstätten aufzuwerten. Zudem sei sie für den Neubau des Kindergartens im Sauertal. Und schließlich gibt es noch einen Strauß von Einzelforderungen, wie Kastrationspflicht für freilaufende Katzen, mehr E-Ladestationen für Autos und Räder, sowie eine Stärkung des digitalen Bürgerservice, damit mehr Angelegenheiten von zu Hause aus erledigt werden können und kein Gang zum Rathaus nötig ist. Internet: cdu-grebenstein.de Die FDP Spitzenkandidatin der FDP ist die Fachlehrerin Heike Giede-Jeppe. Die 61-Jährige wohnt auf dem gleichnamigen Hof östlich der Kernstadt. Die Liste der Liberalen umfasst elf Bewerber. Man müsse dem Landleben mehr Leben geben, sagt die FDP und spricht sich für die Möglichkeit von Online-Petitionen für Bürger ein. Das sei bürgernah. Die Kurve Kassel müsse verhindert werden. Auch neue Baugebiete am Ortsrand (mit weiten Wegen zum Zentrum) lehnt die FDP ab. Wichtig sei hingegen der Bau einer E-Tankstelle. Auf den Kindergarten eingehend fordert die FDP eine Erweiterung und Optimierung sowie den Ausbau von Hortplätzen. Zudem weißt die FDP darauf hin, dass durch die Pandemie die Einnahmen der Stadt sinken werden. „Wir müssen sparen und kluge Entscheidungen treffen, wie den Ausbau interkommunaler Zusammenarbeit“, schlagen die Liberalen vor. Internet: fdp-grebenstein.de; Facebook: FDP-Grebenstein Die GsD Mit 24 Bewerbern tritt die Liste Grebenstein Direkt (GsD) an. „Die Rolle eines Spitzenkandidaten gibt es bei Grebenstein Direkt nicht“, da man keinen Bewerber besonders herausheben wolle, teilte Daniel Klein (Jahrgang 83, Pädagoge, Kernstadt) mit, der auf Platz eins der Liste steht. Als Ziele setzt sich die GsD, die Interessen von Bürgern „stärker in die politischen Entscheidungsprozesse und Diskussionen einfließen“ zu lassen. Die Bereiche Soziales, Kultur und Tourismus sollen zukünftig eine stärkere Aufmerksamkeit bekommen. Entsprechende Gremien und Netzwerke müssen ins Leben gerufen werden, fordert die GsD weiter. Und schließlich müsse die Infrastruktur aller Ortsteile gesichert und verbessert werden. Die Nahversorgung und die Nahverkehrsanbindung spielen dabei eine zentrale Rolle. Internet: grebestein-direkt.de

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